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News der letzten zwei Wochen

19.5.2008: Ninja Assassin in Arbeit

In Babelsberg laufen seit dem 28. April die Dreharbeiten zum nächsten Wachowski-produzierten Streifen, Ninja Assassin. Weitere Darsteller neben Rain und Naomie Harris sind Rick Yune und Ben Miles. Rain spielt einen abtrünnigen Ninja, der von seinem Clan bis nach Berlin verfolgt wird.
Laut einem Artikel der Chicago Sun-Times haben die Wachowski-Geschwister derweil ein eigenes Nachbearbeitungs-Studio in Chicao eröffnet. Es befindet sich in 5645 N Ravenswood Ave.

18.5.2008: Speed Racer-Zuschauerzahlen enttäuschen

Der neueste Wachowski-Film Speed Racer enttäuscht an den Kinokassen. In den deutschen Kinocharts liegt er am ersten Wochenende mit 14.443 Zuschauern auf Platz 9. International hat er nach einer Woche schwache 36 Mio. US-Dollar eingenommen, bei Produktionskosten von 100 Mio. Das Speed Racer-Blog diskutiert mögliche Gründe. Eine zunächst vom Filmstudio angedachte Fortsetzung wird damit unwahrscheinlicher. Für diese war sogar bereits ein Regisseur im Gespräch, da die Wachowskis ihre Regiearbeit an Speed Racer nicht fortsetzen wollten. Bei Ain't it cool news gibt es noch Interviews mit dem Produzenten Joel Silver sowie mit dem Hauptdarsteller Emile Hirsch.

12.5.2008: Speed Racer im Kino; Kritiken und Hintergründe

Seit Donnerstag ist Speed Racer in insgesamt 18 Ländern zu sehen, in 13 davon auch in IMAX-Kinos. Die deutschen IMAX-Theater verweigern sich erneut dem künstlich aufs IMAX-Format vergrößerten Film wegen vermeintlich schlechter Bildqualität. Kritiken fallen mehrheitlich enttäuschend aus. In der International Movie Dababase haben knapp 3000 Zuschauer den Film mit durchschnittlich 6,5/10 bewertet. Die durchschnittliche Bewertung der professionellen Filmkritiker fällt mit 4,9/10 bei Rottentomatoes wie gewöhnlich noch schlechter aus. Es gibt jedoch auch positive Kritiken, wie die von Filmstarts.de.
Ich persönlich halte eine Bewertung mit 6,3 für gerechtfertigt. Zumindest Teile des Films richten sich eindeutig an Kinder. Für diese könnte jedoch andererseits die hohe Zahl an Figuren verwirrend sein. Mit seiner Kritik an Macht und Korruption reiht sich Speed Racer nahtlos in die bisherigen Wachowski-Filme ein. Aufgrund der einfach gestrickten Geschichte sind viele Geschehnisse jedoch auch vorhersehbar. Die Spezialeffekte sind zweifelsohne spektakulär. Die Spannung des Films steht und fällt jedoch mit der Identifikation mit der Familie Racer. Dies fiel, zumindest mir, beim Anschauen der deutschen Fassung, schwer. Mit etwas Abstand könnte der Film noch etwas mehr Wirkung entfalten.
Für alle, die es ganz genau wissen möchten, gibt es beim VRMag Interviews mit vier maßgeblich beteiligten Spezialeffekte-Experten, u.a. John Gaeta. Diese erklären mit vielen technischen Details, wie z.B. das Brandenburger Tor im Hintergrund einer Szene landete. Außerdem lassen sich einige Panoramas, Standbilder und Videos betrachten.

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